Wolfgang Loos
Persönliches
bisherige Stationen


Seine Fußballkarriere begann Wolfgang Loos als 6-jähriger bei Preußen Münster. Nachdem er alle Jugendklassen seines Vereins durchlaufen hatte, blieb er seinem Club noch für drei Jahre als Vertragsspieler treu.

Nachdem er anschließend drei Jahre in der 2. Bundesliga beim VFL Osnabrück gespielt hatte, wechselte er zum 3. Ligisten ASC Schöppingen, wo er seine Karriere aufgrund eines komplizierten Beinbruches beenden mußte. Um als Co-Trainer unter Klaus Hilpert arbeiten zu können, machte er an der Deutschen Sporthochschule in Köln 1983 den Abschluß zum staatlich geprüften Fußballlehrer.

Er startete aber keine Trainerlaufbahn, sondern arbeitete 7 Jahre als Manager in der 2. Bundesliga beim VFL Osnabrück. In dieser Zeit ist Osnabrück nie abgestiegen. Ende 1992 wechselte er in die 1. Bundesliga zu Dynamo Dresden als Geschäftsführer. Bei diesem hochverschuldeten Verein gab es damals viele Brandherde. Trotzdem erhielt man die Spiellizenz in der 1. Bundesliga für ein weiteres Jahr, mit dem legendären 4 Punkte-Abzug. Vom 1. Oktober 1993 bis 30.06.2002 war er geschäftsführendes Vorstandsmitglied und zeitweise Manager (Frühjahr 1996-Frühjahr 1997) des 1. FC Köln. Auch der 1. FC Köln war damals finanziell nicht mehr auf Rosen gebettet und hatte gerade den Abstieg vermieden. Unter seiner sportlichen Leitung  konnte 1996 gerade noch der Abstieg (mit Peter Neururer) verhindert werden und zur Winterpause stand Köln auf dem 6. Tabellenplatz. Das war Kölns erfolgreichste Zeit der letzten 15 Jahre. Im Oktober 2002 wurde er dann Manager und Präsidiumsmitglied bei Eintracht Braunschweig.   Es war eine kraftvolle Aufgabe, diesen Verein sowohl wirtschaftlich wie auch sportlich wieder flott zu machen, deshalb gelang 2005 der Aufstieg in die 2. Bundesliga und auch der Klassenerhalt 2006. Die positive und erfolgreiche Zusammenarbeit wurde am 04.Oktober 2006 aufgrund interner Diskrepanzen beendet. 

Ab dem 15. April 2007  war Wolfgang Loos erneut bei einem Traditionsverein Manager, dem 1. FC Saarbrücken. Er hat dem Verein in seiner schwersten Stunde ein neues Gesicht verpasst und wieder auf den richtigen Kurs gebracht. Doch obwohl es sportlich bei allen Mannschaften erwartungsgemäß lief und die Ziele erreicht waren, trennte man sich zur Winterpause, da es mit dem inzwischen neu gewählten Präsidium einfach zu viele unterschiedliche Auffassungen über die Vereinsführung gab.

Vom 11.03.2008 bis 13.06.2011 war er GmbH-Geschäftsführer bei der  TUS Koblenz.
Schon früh war klar, bei dieser Aufgabe ging es nicht nur um das normale Tagesgeschäft, sondern vor allem um die Vergangenheitsbewältigung. Ein schwieriger Spagat, professionelle Strukturen aufzubauen und sportlichen Erfolg zu haben während gleichzeitig die wirtschaftlichen Belastungen kein Ende zu nehmen schienen.
Da aufgrund des veralteten Stadions Oberwerth (von 1930) keine Besserungen in absehbarer Zeit zu erwarten waren, wechselte Wolfgang Loos zum ambitionierten Verein RB Leipzig als Sportdirektor und Geschäftsführer. Der Vertrag lief zum 30.06.2013 aus.